Rettung vorm braunen Tod

Genau hier ist der Platz für die Fahrzeugvorstellung oder Umbaudokumentation deines Ford Cougar
Benutzeravatar

RedCougar
Administrator
Beiträge: 4312
Registriert: Do 20. Mai 2004, 21:43
Baujahr: 1998
Motor: V6
Kontaktdaten:

#16

Das schaut doch wieder richtig gut von unten aus :upup:
Bitte stellt eure Fragen zu technischen Problemen im Forum und nicht per PN. Danke!
Und nur keine Angst: Es gibt keine dummen Fragen ... nur dumme Antworten.


Bild
Benutzeravatar

Themenstarter
tofish66
Cougar-Spezialist
Beiträge: 117
Registriert: Mo 29. Mai 2017, 13:27
Baujahr: 1998
Motor: R4
Kontaktdaten:

#17

So liebe Foristen,
anbei mein Abschlussbericht. :happy:

Seit dem 25.05. ist ja wieder leider doch eine ganze Weile vergangen. In dieser Zeit sind neben der zuvor erwähnten Dinge noch einige andere Sachen erledigt worden:
- neues AGR-Ventil verbaut
- obligatorischer Öl-, Ölfilter-, Luftfilter-, Kraftstofffilter- und Innenraumluftfilterwechsel
- neue Ölwanne mit Stahlbus-Ölablassventil verbaut
- Nebelscheinwerfer (NOS!) nachgerüstet
- Kraftstoffpumpe gewechselt, nachdem diese sich entschieden hat sporadisch auszusetzen
- neue Batterie (Optima RT R 3.7 AGM) verbaut
- Achsvermessung und -geometrie-Einstellung
- zeitgemäßes Radio verbaut
- neue Fußmatten für die Vordersitze eingelegt
- Einstiegsbereiche mit Ladekantenschutzfolie foliert (wird demnächst nochmal von einem Profi gescheit gemacht)
- Fahrzeug grundgereinigt und ordentlich von außen mit Hartwachs poliert

Wohin die Reise geht:
- Beschaffen und lackieren einer gebrauchten Motorhaube, da die alte doch einige tiefe Steinschläge hat
- Nachrüsten der beheizbaren Frontscheibe (Wenn einer weiß, wo man die Scheibe neu für weniger als 900€ bekommt, wäre ich für Tipps sehr dankbar!)
- Wiedereinbau der Luftauslassleiste hinter der Windschutzscheibe (diese springt leider immer wieder ohne erkennbaren Grund nach oben raus und liegt dann im Sichtfeld)
- Einbau des Fächerkrümmers, sobald geliefert. Bei der Gelegenheit kommen auch ein neuer Kat und eine neue Lambdasonde rein. Darüber hinaus wird der Abgasstrang original bleiben.
- Wiederaufbereiten der beiden originalen Felgensätze (Das wird auch nochmal ein teures Vergnügen)
- Demnächst Termin beim Vertragshändler zum Einstellen des Ventilspiels sowie Wechseln und Einstellen der Gummibuchsen für die Schaltzüge


Zusätzlich stehe ich immer noch vor der Problematik der alternden/abbrechenden Spiegeldreiecke: Mein Plan dafür wurde bereits hier beschrieben. Da dieser Thread aber in absehbarer Zeit gelöscht werden wird, habe ich meinen Post dort nochmal eben im Folgenden kopiert:
Hallo Jon Doe,


ich habe bei meinem Cougar das gleiche Problem. Bei mir sind, als ich im Zuge der Restaurierung diese Verkleidungen ausgebaut hab, die Schnappverbindung weggebrochen, sodass ein Wiedereinbau nicht möglich erscheint.

Demnach bin ich der Meinung, dass es nicht empfehlenswert ist zu welchem Preis auch immer dieses Teil „neu“ oder gebraucht zu kaufen, da entsprechende Alterserscheinungen aufgrund entweder langjähriger Lagerung oder langjährigem Einsatz im Freien (UV-Strahlung ist langfristig tödlich für die Flexibilität und sonstigen Eigenschaften der meisten Kunststoffe) immer vorhanden sind, sodass es also auch bei sachgemäßer Nutzung zum Versagen kommen kann.
Außerdem sind 100€ dafür, dass es sich um ein reines Verkleidungsteil, das man nicht mal für den TÜV o.ä. braucht, natürlich vollkommen überzogen. :lol:

Ich habe mir daher kürzlich mal die Mühe gemacht mittels Messschieber die Maße dieses Teils zu nehmen und damit in einem CAD-Programm ein 3D-Modell dieses Teils anzufertigen.
Im nächsten Schritt werde ich an meiner Uni das 3D-Modell mittels FDM (kostet so ca. 2-5€, taugt qualitativ dann aber wirklich auch nur als geometrischer Prototyp um die Maßhaltigkeit zu testen) anfertigen lassen um damit dann die Passform und Maßhaltigkeit zu testen und so das CAD-Modell zu optimieren.

Sobald das CAD-Modell ausreichend gut/genau ist, werde ich das Teil mittels eines aufwendigeren Verfahrens mit einem anderen Werkstoff (der im Unterschied zum Werkstoff des geometrischen Prototypen auch tatsächlich über längere Zeit im Außenbereich eingesetzt werden kann) fertigen lassen, um das dann an meiner Katze zu montieren und so die originale Optik wieder herzustellen.
Besteht hier im Forum größeres Interesse an diesem Teil, würde es durchaus Sinn machen eine Sammelbestellung aufzugeben. Ein Spiegeldreieck würde voraussichtlich zwischen 20 und 50€ kosten.

Bevor ich mich jedoch darum kümmern werde, muss ich erstmal meinen Cougar wieder auf die Straße bringen, wo aktuell auch meine Prioritäten liegen. Es kann daher durchaus noch einige Zeit ins Land gehen, bis ich ein CAD-Modell mit akzeptabler Passform haben werde.

Sobald sich in dieser Sache etwas neues ergibt, melde ich mich wieder.
Bisher gibt es dazu leider noch keine Neuigkeiten.

Ansonsten freue ich mich riesig, dass ich nach gut einem Jahr meine Katze endlich wieder als Daily-Driver fahren kann!
Einige Bilder des Endzustandes möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. :beer
Wem das allerdings nicht reicht, der hat die Möglichkeit sich noch viel mehr Bilder hier anzuschauen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Viele Grüße
Euer Tom
Benutzeravatar

der_ast
Cougar-Spezialist
Beiträge: 164
Registriert: Mo 18. Jun 2018, 09:16
Baujahr: 1999
Motor: V6
Kontaktdaten:

#18

Respekt, Tom!

Da hast Du ja bereits einiges an Zeit und Geld investiert und noch weitere große Pläne.

Nice Greets
Alex
Mein Cougar: tunisblau, rostfrei und hatte noch nie irgendwelche Probleme! Könnte vielleicht daran liegen, dass es ein 1:18 Modell ist :wist
_________________________
"Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."
Albert Einstein
Benutzeravatar

Themenstarter
tofish66
Cougar-Spezialist
Beiträge: 117
Registriert: Mo 29. Mai 2017, 13:27
Baujahr: 1998
Motor: R4
Kontaktdaten:

#19

Hi Alex,

die Entscheidung viel mir nicht ganz leicht, aber ich habe mich dazu entschlossen den Cougar zu erhalten und auch möglichst original bzw. voll rückbaufähig zu belassen. Dieses Unterfangen nimmt zweifelsohne viel Zeit und Geld in Anspruch, aber letztendlich ist es ja auch immer eine Erfahrung fürs Leben. :beer
Viele Grüße
Euer Tom
Benutzeravatar

Formelcougar
Lehrling
Beiträge: 16
Registriert: Fr 31. Mai 2019, 19:17
Baujahr: 1998
Motor: V6
Kontaktdaten:

#20

Hallo Tom, wegen der Spiegel-Dreiecke kannst du mir ja mal ne PN schreiben. Wenn du interesse hast, hätte ich da heile... :D
Benutzeravatar

Themenstarter
tofish66
Cougar-Spezialist
Beiträge: 117
Registriert: Mo 29. Mai 2017, 13:27
Baujahr: 1998
Motor: R4
Kontaktdaten:

#21

Hallo zusammen,

man sollte meinen, dass die Rettung vorm braunen Tod, wie dieses Thema so treffend benannt ist, bereits abgeschlossen ist. Dennoch ist ähnlich dem Motto „lebenslanges Lernen“ auch ein Cougar mitnichten ein Auto, was durch seine Qualität oder Zuverlässigkeit auffällt, sodass auch dieses Projekt vorerst keinen Abschluss findet.

Mittlerweile habe ich von Herrn Stoffler die Information bekommen, dass ein Teil des Fächerkrümmers bereits auf dem Weg zum Firmensitz ist, sodass ich den Krümmer hoffentlich bald in Händen halten und einbauen kann.

Was seitdem noch passiert ist und der Plan für die nächste Zeit ist:

Der Motorträger sowie die Längsträger sind von innen fachmännisch mit Fluid Film NAS versiegelt. Gerade letztere sind überraschend rostanfällig und waren bei mir auch durchgerostet. Die Schweller sind mit Mike Sanders Korrosionsschutzfett geschützt.

Einer meiner beiden Felgensätze ist bereits neu pulverbeschichtet in der Originalfarbe und schaut tatsächlich wieder phänomenal aus. An dieser Stelle muss ich die Fa. K&K Felgenveredelung aus Mitteleschenbach loben, denn was die vollbracht haben, ist schon beachtlich. Der andere Satz folgt im Frühjahr.
Hauptgrund für diese Maßnahme war für mich neben dem äußeren Erscheinungsbild, dass die Felgenhörner von innen bereits so stark korrodiert sind, dass meine Reifen pro Woche bis zu 0,4 Bar verliert haben bzw. dies immer noch tun.

Seit ca. 1 Monat höre ich von hinten links immer beim Einfedern des Rades ein Quietschen, wie wenn man mit einem Stück Kreide über eine Tafel kratzt. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, bringt einen das ziemlich schnell zur Weißglut, sodass ich mich dazu entschlossen habe, dass das nicht so bleiben kann, auch wenn mir neuerliche Investitionen schon wieder gehörig gegen den Strich gehen.
An der HA kommen neue Bremsscheiben und -beläge, Radlager, neue Dämpfer und Federn (KYB) sowie neue Domlager und alle anderen dazugehörigen Teile und Verbindungselemente. Dazu werden neue Buchsen in die Achsschenkel eingepresst, da ich es nicht einsehe zwei neue Achsschenkel für über 600€ zu kaufen, wenn eine Lemförder(ZF)-Buchse <10€ kostet.
Kurzum, es wird am Fahrwerk der HA alles neu gemacht, was nicht bereits im Zuge der Restaurierung neu gemacht worden ist. Ich hoffe inständig, dass diese Kiste dann endlich mal fährt ohne, dass irgendwas kaputt geht oder Geräusche von sich gibt.

An der Vorderachse ist das Fahrwerk zumindest schon komplett neu bis auf Dämpfer und Zusatzteile, daher ab zum Motor:
Mir war es nicht möglich herauszufinden, wann der Keilriemen das letzte Mal gewechselt worden ist. Daher wird zeitnah eben Keilriemen inkl. Spanner und Umlenkrollen sowie die WaPu getauscht. Zusätzlich wird vorbeugend die LiMa getauscht, da diese beim R4 nicht unauffällig und außerdem eher schwer zugänglich ist.
Weiterhin habe ich immer noch (oder schon wieder?) Probleme mit Feuchtigkeit im Innenraum. Um dies zu beheben, habe ich zunächst die bekannten Einfallstellen am Dachklappenansatz neu versiegelt, wobei ein Falz unter der alten Dichtmasse tatsächlich wassergefüllt war. Meine nächste Vermutung lautet daher auf einem vollen Trockner. Da der Klimakondensator sich ebenfalls in Wohlgefallen auflöst und auch der Klimakompressor schon 20 Jahre alt ist, werden diese beiden Teile prophylaktisch mitgetauscht, damit ich mir so wenigstens die ~150€ für eine Füllung R134a sparen kann, die fällig würden sobald der Kondensator leckschlägt. Aufgrund der mangelnden Technik werden diese Arbeiten aber von einer Werkstatt vorgenommen werden.

Soweit, so schlecht im Sinne von so teuer.
Sobald es nennenswertes neues zu berichten gibt, werde ich mich zurückmelden.
Viele Grüße
Euer Tom
Benutzeravatar

RedCougar
Administrator
Beiträge: 4312
Registriert: Do 20. Mai 2004, 21:43
Baujahr: 1998
Motor: V6
Kontaktdaten:

#22

Da hast du dir ja mächtig was vorgenommen und scheinbar hast du dich entschieden, den Cougar wirklich bis mind. H-Kennzeichen zu erhalten. Willkommen im Club :upup:

Mir wird manchmal ganz mulmig, was mich bei meinem früher oder später noch alles erwartet. Bisher war er ja relativ pflegeleicht, aber das Beste (oder teuerste?) kommt ja bekanntlich immer am Schluss :roll:
Bitte stellt eure Fragen zu technischen Problemen im Forum und nicht per PN. Danke!
Und nur keine Angst: Es gibt keine dummen Fragen ... nur dumme Antworten.


Bild
Benutzeravatar

Themenstarter
tofish66
Cougar-Spezialist
Beiträge: 117
Registriert: Mo 29. Mai 2017, 13:27
Baujahr: 1998
Motor: R4
Kontaktdaten:

#23

Ja, das ist richtig. Bis zum H-Kennzeichen werde ich das Auto halten, da der "point of no return" bereits ja eh weit zurückliegt. Sollte ich vielleicht einmal die Lust am Fahren verlieren oder mehr Leistung suchen, kann ich das Auto immer noch in eine Garage stellen. Ehrlich gesagt, sehe ich auch gar keine andere Möglichkeit vielleicht auch nur einen Teil der beträchtlichen Investitionen durch einen Verkauf zurück zu bekommen.

Ich glaube auch, dass die Cougars alle selbst bei guter Pflege früher oder später einige Probleme mit A/C, Karosserie, Fahrwerk, bei den V6 auch mit dem Motor usw. kriegen werden. Nicht ohne Grund ist Ford - eigentlich ja Mercury - im Gegensatz zu beispielsweise AUDI nicht für seine überragende und langzeitstabile Materialqualität und Verarbeitung bekannt. Auch einen schlechten Ruf muss man sich erarbeiten. :wall:
Viele Grüße
Euer Tom
Benutzeravatar

Werwolfi
Moderator
Beiträge: 665
Registriert: Do 18. Dez 2008, 16:46
Baujahr: 1998
Motor: V6
Kontaktdaten:

#24

Also das könnte ich jetzt so nicht behaupten.
Unser Granada V6 wurde mit knapp 400.000 Kilometern in den Ruhestand geschickt.
Der hatte seeehr wenig Rost (Radläufe und Motorhaubenfalz, aber sehr minimal) und hätte auch
nochmal TÜV bekommen, aber das nicht vorhandene ABS und ein super Angebot beim Fordler in
Burgfahrnbach machte die Entscheidung für den Scorpio V6 4x4 leichter. :D
Der wurde dann mit irgendwas um die 380.000 Kilometern wieder zurück nach Burgfahrnbach gebracht,
weil die Kilometerleistung mit Anhänger sprunghaft anstiegen und die Kiste dabei seeeeeeeeeeehr durstig war.
Karosserie war immer noch top, eine elektrisch verstellbare Rücksitzbank hatte im Freundes- und Bekanntenkreis
sonst keiner und die Klimaanlage brauchte nur einmal einen neuen Trockener. Auch der hat ausser Verschleißteilen
keine größeren Kosten verursacht.
Es folgte dann der erste Diesel, der auch lange hielt aber nix mehr mit den V6´s zu tun hat. :D
>>Die Jungen Wilden<<

Neue Website! :)
Benutzeravatar

Themenstarter
tofish66
Cougar-Spezialist
Beiträge: 117
Registriert: Mo 29. Mai 2017, 13:27
Baujahr: 1998
Motor: R4
Kontaktdaten:

#25

Hallo zusammen,

anbei ein kleines Update:

Federn und Stoßdämpfer an der Hinterachse werden bis zum Frühjahr zurückgestellt, da ich gerade beruflich wie privat relativ viel zu tun habe, auch wenn mich das Quietschen langsam richtig auf die Palme bringt. Wenigstens hört man es nicht, wenn man die Musik laut genug aufdreht :mosk
Was ich dazu noch bei einem der vorhergehenden Beiträge vergaß zu erwähnen: Kurz nachdem mein Cougar im Oktober wieder „fertig“ war, kam es wie es kommen musste: Einer der Lautsprecher hat angefangen zu knacken
Daher habe ich dann alle 4 Lautsprecher, die vom Sound meiner Meinung nach eh eher weniger zeitgemäß waren, gegen 2 Paar Cento CPX165 Pro getauscht. Der Sound ist bisher also durch die Bank gut für so ein altes Auto und die originale Optik bleibt bestehen.

Keilriemen inkl. Spanner und Umlenkrollen sowie die WaPu sind getauscht, was auch relativ unkompliziert von Statten ging. Ganz anders die LiMa die so dermaßen fest auf ihrem Halter saß, dass das Ding mit dem Hammer rausgeklopft und danach trotz viel Fettes auch wieder reingeklopft werden musste. Bei der Gelegenheit habe ich (versehentlich) gleich die Kühlung durch das Entfernen einer Gehäuserippe mit dem Hammer optimiert.

Nun zur Klimaanlage: Soweit lief mit dem Aus- und Einbau von Kondensator, Trockner und Kompressor alles ganz gut, bis es dann daran ging, die Klimaleitungen an den Kondensator anzuschließen. Das lief zunächst Dank altem Kühlmittel zur Schmierung und Fett recht gut bis es auf einmal zu gut lief und ich den Flansch der einen Leitung in der Hand hatte, da am Übergang von Flansch zu Rohr die Klimaleitung gerissen war.
In der Folge habe ich mich erstmal geärgert. Dann habe ich bei Ford geschaut, was eine Klimaleitung kostet, nämlich knappe 300€ sofern lieferbar. Durch Zufall habe ich dann nochmal bei RockAuto geschaut, wo zwei der drei Klimaleitungen im Motorraum für jeweils knapp 40$ von FourSeasons zu haben waren, also habe ich die gleich bestellt.
Nach der zügigen Lieferung habe ich dann beide Leitungen mit Zinkspray und schwarzem Lack als Rostschutz lackiert und anschließend eingebaut. Dazu sei gesagt, dass die Leitungen (Made in China natürlich) selbst einen hochwertigen Eindruck gemacht haben, so trugen die Schläuche das Logo von Goodyear. Die Passform hingegen ließ zu wünschen übrig, sodass ein wenig sachtes Biegen notwendig war.
Trockner und Kondensator hätten es wahrscheinlich eh nicht mehr besonders lange gemacht:
2020-01-25_13h53m.jpg
2020-01-25_11h09m.jpg
Zuvor hatte ich mich, nachdem ich den Kühlmittelausgleichsbehälter ohne Inhalt gesehen habe, dazu entschlossen ein neues Thermostatgehäuse, zwei neue Temperaturgeber, einen neuen Thermostat und auch einen Ausgleichsbehälter zu kaufen. Geber und Gehäuse deswegen neu, da ich seit ein paar Wochen das Problem hatte, dass mitten auf der Autobahn bei 140 die Temperaturanzeige anzeigt, dass der Motor sich abkühlt, wobei die Heizung aber nicht fühlbar abkühlte. Seit dem Tausch hatte ich das Problem nicht mehr. Dazu sei auch gesagt, dass es mich mittlerweile gar nicht mehr wundert, dass mein Wärmetauscher komplett dicht war:
2020-02-12_17h27m-3.jpg
2020-02-12_17h30m-1.jpg
2020-02-12_17h30m.jpg
Der Wasserkreislauf wurde dann 4x mit Wasser gespült während der Motor lief und anschließend mit G30 neu befüllt. An der Stelle möchte ich nochmal ausdrücklich RockAuto und FedEx loben, die mir für ganze 20$ Versandkosten ein Paket aus Kalifornien binnen 72 h zugestellt haben – das kriegt DHL häufig nicht mal bei Inlandssendungen hin.

Zudem ergab sich die Notwendigkeit das Hydrauliköl der Servolenkung zu tauschen, da ich den Behälter zur Montage der Klimaleitungen hochgebunden hatte und sich dieser daraufhin selbst entleerte. Der Farbe des Öls nach zu urteilen, war das aber wie so vieles an dieser Karre überfällig.

Am Freitag war ich dann beim Freundlichen, um meine Klimaanlage wieder auffüllen zu lassen. Ergebnis Testbetrieb bei Werkstatttemperatur: Anlage ist dicht und kühlt auf 4,4 °C, also alles okay (Gottseidank!) o..o

Demnächst steht damit erstmal nichts mehr an. Weitere Bilder können über diesen Link im Ordner "Sonstige" in meiner Dropbox betrachtet werden.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Viele Grüße
Euer Tom
Antworten