IMRC Prophylaxe

Themen zu den Ford Cougar V6 und R4 Motoren sowie deren Anbauteile
Antworten
Benutzeravatar

Themenstarter
greencougar1959
Newbie
Beiträge: 4
Registriert: Di 20. Nov 2018, 17:21
Baujahr: 2000
Motor: V6
Kontaktdaten:

IMRC Prophylaxe

#1

Beitrag von greencougar1959 » Do 6. Jun 2019, 16:48

Hallo Cougargemeinde, ich eiere jetzt schon längere Zeit mit der Frage rum, wo ich meine Gedanken hier veröffentlichen kann; ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin und bitte um Verständnis für meine "Lehrzeit"!!!


Ich genieße meinen Cougar V6, Bj.2000. Das IMRC funktioniert und ich frage mich, was ich tun kann, dass dies so bleibt.
Als Jahrgang 1959 habe ich die Ära der Bowdenzüge (zB bei Motorrädern) erlebt und weiß: wer gut schmiert, fährt gut und braucht nicht zu reparieren. Ich habe auch die Bilder der gesplissenen Züge gesehen. Ich fahre jetzt ca 25 Jahre Ersatzbowdenzüge mit meiner Yamaha XJ 900 spazieren, ich habe sie nie gebraucht.
Ich habe den IMRC aufgeschraubt und mich nicht getraut, die Platine abzuheben, um nichts kaputtzumachen. Dies muß ich aber tun, um den Zug zu schmieren. habt Ihr einen TIP zur Selbsthilfe (ich habe die Platine angehoben, das geht gut, aber wie gesagt, ich hatte Angst, die Platine zu beschädigen).
Noch was: es wird viel über den Hitzetod des Transistors geschrieben: nutzt es was , die Plastikabdeckung wegzulassen, um die Temperatur zu senken?
Oder ganz revolutionär: eine Öffnung für das IMRC zu schaffen zur Senkung der Temperatur?
Vielen Dank für Eure Antwort und Mühe,
Euer Winfried Horn

Benutzeravatar

RedCougar
Administrator
Beiträge: 3727
Registriert: Do 20. Mai 2004, 21:43
Baujahr: 1998
Motor: V6
Kontaktdaten:

#2

Beitrag von RedCougar » Do 6. Jun 2019, 20:49

So ganz richtig war deine Frage im How To-Bereich nicht, da dort eigentlich nur fertige Anleitungen hineinkommen oder direkte Fragen zur entsprechenden Anleitung. Aber um sowas zu richten, ist das Team ja da ... also alles kein Problem und schwupps: Thema verschoben ;)

Was nun deine Fragen zur Vorsorge angeht: Vielleicht hast du auch dieses Thema / Beitrag entdeckt, worin auch Möglichkeiten zur Verlegung des Moduls beschrieben bzw. verlinkt sind. Löcher in den Kasten zu bohren ist sicher kontraproduktiv, da dies ein Einfalltor für Feuchtigkeit ist. Und die wiederum ist ganz sicher tödlich für das komplette Modul. Nicht umsonst ist es gut abgedichtet.

Aber mal nebenbei meine persönliche Meinung zu dem ganzen Hitzegerede: Es gibt trotz Verlegung auch an neuer Position weit weg von der direkten Motorhitze IMRC-Tode und genauso gibt es IMRCs die bis zum heutigen Tag am Originalplatz einwandfrei arbeiten. Daher halte ich persönlich einen Umbau an eine neue Position für sinnlos.

Den Zug etwas zu "schmieren" schadet sicher nicht, hilft aber auch nicht wirklich bei Materialermüdung. Immerhin sind unsere Cougars und so wohl auch die meisten Bowdenzüge runde 20 Jahre alt. Bei meinem eigenen warte ich eigentlich schon seit mind. 10 Jahren drauf, dass das Ding mal aufgibt - es ist übrigens auch noch am Originalplatz. Und wenn es denn mal soweit sein sollte, kommt es zur Überholung in die Klinik - zu Jan, unserem eingefleischten IMRC-Doktor 8)

Mein Fazit: Es gibt Dinge, die kann man beeinflussen und es gibt welche, da kann man das nicht. Dazu gehört für mich ganz eindeutig auch das IMRC-Modul.

Aber vielleicht stehe ich mit meiner Einschätzung auch ganz alleine da ~.~
Bitte stellt eure Fragen zu technischen Problemen im Forum und nicht per PN. Danke!
Und nur keine Angst: Es gibt keine dummen Fragen ... nur dumme Antworten.


Bild

Benutzeravatar

dailer91
Cougar-Spezialist
Beiträge: 357
Registriert: Mo 30. Jan 2012, 18:01
Baujahr: 1998
Motor: R4
Kontaktdaten:

#3

Beitrag von dailer91 » Fr 7. Jun 2019, 19:19

Alles wird irgendwann alt und ermüdet...

Was den IMRC angeht, kann man mit versetzen durch unter die Batterie (Fiete Osten bietet hierzu fertige Montagebleche an), zumindest die Belastung der Motortemparatur auf das Innenleben reduzieren.

Bin selbst der Meinung, das man mit etwas handwerklichen Geschick, vernünftigen Lötkolben und Geduld, auch selbst den Transistor tauschen kann :D

Oft können auch kalte Lötstellen durch Kontaktprobleme einen Ausfall herbeiführen...

Wobei es doch durchaus schwieriger ist, einem IMRC ein 2tes Leben einzuhauchen, wie Scheinwerfern :)
Scheinwerferaufbereitung aus Leidenschaft...

Benutzeravatar

Werwolfi
Moderator
Beiträge: 373
Registriert: Do 18. Dez 2008, 16:46
Baujahr: 1998
Motor: V6
Kontaktdaten:

#4

Beitrag von Werwolfi » Fr 7. Jun 2019, 22:34

dailer91 hat geschrieben:
Fr 7. Jun 2019, 19:19


Was den IMRC angeht, kann man mit versetzen durch unter die Batterie (Fiete Osten bietet hierzu fertige Montagebleche an), zumindest die Belastung der Motortemparatur auf das Innenleben reduzieren.

Das ist auch nicht das Allheilmittel....ich hab mein IMRC unter der Batterie und es ist trotzdem wieder kaputt....
>>Die Jungen Wilden<<

Neue Website! :)

Benutzeravatar

RedCougar
Administrator
Beiträge: 3727
Registriert: Do 20. Mai 2004, 21:43
Baujahr: 1998
Motor: V6
Kontaktdaten:

#5

Beitrag von RedCougar » Sa 8. Jun 2019, 07:51

dailer91 hat geschrieben:
Fr 7. Jun 2019, 19:19
.... Bin selbst der Meinung, das man mit etwas handwerklichen Geschick, vernünftigen Lötkolben und Geduld, auch selbst den Transistor tauschen kann...
Geschick alleine reicht aber nicht, denn ein bissel Wissen und Können gehören auch dazu, z. B. wie hoch die Temperatur sein muss und der "vernünftige Lötkolben" sollte dazu einstellbar sein und über eine entsprechend feine Spitze verfügen. Sonst hat man sehr schnell eine verbrutzelte Platine, wie sie dem Doc zu Hauf unterkommen. Da waren auch ganz viele der Meinung, sie hätten das Geschick und nen vernünftigen Lötkolben.

Ich denke, bei den 30 € die der Doc dafür nimmt, sollte man nicht am falschen Ende zu geizig sein.
Bitte stellt eure Fragen zu technischen Problemen im Forum und nicht per PN. Danke!
Und nur keine Angst: Es gibt keine dummen Fragen ... nur dumme Antworten.


Bild

Antworten